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Wie "effektiv" sind Blühflächen - der Check

Imkerverein Diepholz und Umgegend von 1898 (Peter Wagner)
Projektort: Barnstorf
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Worum geht es in diesem Projekt?

Öffentliche und private Blühflächen werden verstärkt angelegt. Aber wirkt sich das auch wirklich positiv aus? Angeleitete fundierte Untersuchungen sollen hier Klarheit schaffen - nicht nur für Schüler

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Wir wollen nicht nur vermuten, dass wir das Richtige tun - wir wollen es auch überprüfen. Dazu muss man die erzielten Effekte - in diesem Fall aus der Anlage von "Insektenweide" - messbar machen. Interessierten Bürgern und vor allem jungen Menschen kann durch eigenes Tun erfahrbar gemacht werden, wie sich Umweltmaßnahmen auswirken. Wir versprechen uns davon eine tiefere Erkenntnis für alle Interessierten über die Zusammenhänge in Natur und Umwelt - vielleicht ergeben sich sogar Anregungen für berufliche Tätigkeiten. Positive Ergebnisse würden starke Argumente für ein Weiterverfolgen des Projekts "mehr Blüten in der Landschaft" liefern, die durch ein öffentliches Echo vervielfältigt weiter wirken. Die Bestätigung, dass der Einsatz für Blühflächen sich wirklich lohnt, könnte zu einem allgemeinen Umdenken im Interesse einer vielfältigeren Pflanzenwelt beitragen.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Auf dem Gelände des BUEZ in Barnstorf besteht bereits ein vereinseigener Lehrbienenstand, der von einem ortsansässigen Vereinmitglied betreut wird. Eine Streuobstwiese und Blühflächen wurden dort ebenfalls bereits angelegt. Im Laufe einer Vegetationsperiode soll nun in Feldversuchen festgestellt werden, welche Blütenpflanzen im Umkreis wachsen und von Insekten besucht werden. Die methodische Beschränkung erfolgt insofern, als nur Honigbienen untersucht werden. Im eingetragenen Honig ist mittels Pollenanalyse die umgebende Flora an Nektarspendern nachweisbar. Dazu muss der Honig mikroskopisch untersucht und die Ergebnisse kartiert und dokumentiert werden. So lässt sich auch eine Veränderung/Bereicherung des Blütenangebots über die Zeit erkennen. Die technische Ausrüstung für diese Untersuchungen (Kameramikroskop, Zentrifuge, div. Labormaterial) stellt eine Kostenfaktor dar, den der Imkerortsverein nicht aus Eigenmitteln erbringen kann. Die projektierten Kosten bewegen sich zw. 1700 und 2000 €. Räumlichkeiten für die Durchführung der Untersuchungen sowie öffentliche Vorstellung der Ergebnisse sind auf dem Gelände des BUEZ vorhanden.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Der Imkerverein Diepholz und Umgegend von 1898 stellt eine Untergliederung des Landesverbandes Hannoverscher Imker e.V. dar, welcher wiederum zum Deutschen Imkerbund gehört. Der Ortsverein hat z.Zt. ca. 60 Mitglieder, Tendenz in letzter Zeit erfreulicherweise steigend. Das Einzugsgebiet des Vereins umfasst den südlichen Landkreis Diepholz von Barnstorf bis Lemförde.

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siehe auch Artikel in der Diepholzer Kreiszeitung vom 29.6.2020, auszugsweise nachzulesen unter: mehr

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Etwas breitere Projektdarstellung im Lokalteil (Barnstorf) der Kreiszeitung vom Mo 29.6.
Infos über den Imkerverein Diepholz u.U. von 1898 unter www.imkerverein-diepholz.de

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